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Victoria Kreuzer + Martin Anthamatten triumphieren

Jungfrau-Lauberhorn Run 2026: Rekordbeteiligung auf der Weltcup-Abfahrt

Wengen, 29. März 2026 - Der Jungfrau-Lauberhorn Run hat erneut gezeigt, warum er zu den spektakulärsten Bergläufen der Schweiz zählt. Mit 596 Finisherinnen und Finishern wurde ein neuer Teilnehmerrekord erzielt: Rund 40 Personen mehr als im Vorjahr. Auf der legendären Weltcup-Abfahrtsstrecke bewältigten die Läuferinnen und Läufer 4,48 Kilometer und 1’028 Höhenmeter von Innerwengen bis zum Starthaus der Abfahrt.

Sport, Emotionen und Sieger sowie Siegerinnen

Die Kategorien „Need4Speed“ für ambitionierte Wettkämpferinnen und Wettkämpfer, „Run4Fun“ für Genusssportlerinnen und Genusssportler sowie „Dress4Success“ für kreative Kostüme boten für alle etwas. Bei den Frauen siegte Victoria Kreuzer (49:59,4) vor Selina Burch und der Vorjahressiegerin Simone Troxler, bei den Männern gewann Martin Anthamatten (44:02,4) vor dem Vorjahressieger Jonathan Schmid und Nicola Heiniger.

Im „Royal Sprint” setzten sich Jonathan Schmid und Lara Stern durch und sicherten sich die Sprintprämien von je CHF 1’000. Auch in den Fun- und Kreativkategorien gab es strahlende Gewinnerinnen und Gewinner: Run4Fun gewann Peters Stijn, bei Dress4Success wurde das Team, verkleidet als «Samichlöisin mit ihren Rentieren», für das kreativste Kostüm ausgezeichnet. Mit 26 teilnehmenden Teams wurde zudem ein neuer Rekord in der Teamwertung aufgestellt (Vorjahr: 17).

Winterliche Herausforderungen und besonderes Lauferlebnis

Es war winterlich und steil: In der Nacht vor dem Rennen fielen im Ziel rund 20 cm Neuschnee. Die Strecke wurde präpariert, sodass die Teilnehmenden auf sicheren, aber anspruchsvollen Anstiegen unterwegs waren. Bei Minustemperaturen von etwa -8 °C im Ziel meisterten sie die 4,48 km und 1’028 Höhenmeter. Der frische Schnee und die winterliche Kulisse machten das Rennen zu einem besonderen Erlebnis – herausfordernd und zugleich eindrücklich für alle Läuferinnen und Läufer.

„Der Lauberhorn Run ist unbeschreiblich. Die Stimmung, die Emotionen, der Teamgeist und die verschneite Kulisse machen das Erlebnis einzigartig“, sagt OK-Präsident Toni Alpinice, der selbst am Lauf teilgenommen hat.
Ob mit Stöcken oder anderen Hilfsmitteln – entscheidend ist allein die eigene Muskelkraft. Diese Offenheit macht den Lauf zu einem einzigartigen Erlebnis für ambitionierte Athletinnen und Athleten wie für Genussläuferinnen und Genussläufer gleichermassen. Für einen gelungenen Abschluss sorgte erneut die Pizza-Party in Wengen, die bereits im Vorjahr grossen Anklang fand und auch 2026 von den Teilnehmenden geschätzt wurde.

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